Weihnachtsgruß 2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

noch einmal sende ich Ihnen, so wie in den 24 Jahren zuvor, im letzten Mitteilungsblatt des Jahres einen herzlichen Gruß und wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest, auch im Namen des Gemeinderates.

Zum 24. Dezember

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,
aber nehme ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,
alles Falsche, alles Rechte,
alles Gute, alles Schlechte –
rechnet sich aus all dem Braus
doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Theodor Fontane (1819 – 1898)

Hinter uns liegt wiederum ein anstrengendes Jahr, in dem ein schrecklicher Krieg, die drohende Klimakatastrophe und eine nicht enden wollende Pandemie große Sorgen und Unsicherheiten verbreitet haben. Umso dankbarer waren wir, dass nach zweijäh-riger pandemiebedingter Pause die Vereins- und Dorfgemeinschafts-Aktivitäten wie-der aufgenommen werden konnten. Alle Veranstaltungen, ob Konzerte, Theaterauf-führungen, Heimspiele des SV, Adventszauber oder Seniorennachmittag waren gut besucht; man genoss es, wieder soziale Kontakte pflegen und gesellig sein zu dürfen. Gerade in schwierigen Zeiten tut es gut, in einer aktiven und starken Dorfgemeinschaft zu leben. 

Ein letztes Mal danke ich an dieser Stelle allen ganz herzlich, die sich in diesem Jahr in irgendeiner Weise ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinde engagiert haben.

Ein ebenso großes Dankeschön gilt genauso allen, die dies in den letzten 24 Jahren getan haben. Und damit verabschiede ich mich von Ihnen, und zwar – wie man so sagt – mit einem weinenden und einem lachenden Auge:

Weinend, denn wenn ich mit einer gewissen Wehmut aber im Sinne des obigen Ge-dichtes zurückblicke und „so die Summe nehme“, so „rechnet sich“ tatsächlich für mich aus meiner Zeit als Bürgermeister dieses lebens- und liebenswerten Dorfes ein richtig gutes Leben raus. Die Tätigkeit als Bürgermeister hat mich erfüllt. Es war mir eine 
Freude, meinen bestmöglichen Beitrag zu einer guten Entwicklung der Gemeinde leis-ten zu dürfen. Ich habe mich immer – und ich hoffe sehr, dass Sie mir das abnehmen – als Ihr „erster Diener“ empfunden. Es war mir eine Ehre, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dies sein zu dürfen. Und deshalb fällt mir der Abschied sehr schwer.

Lachend, denn auf der anderen Seite „wohnt ja jedem Neuanfang ein gewisser Zauber inne“. Und entsprechend gehe ich auch mit Vorfreude dem neuen Lebensabschnitt entgegen, der ja angeblich durchaus eine gewisse Befreiung von mit dem Amt verbun-denen Belastungen verspricht.

Nun bleibt mir abschließend nur, Ihnen auf diesem Wege nicht nur für das Jahr 2023, sondern auch für die weitere Zukunft alles erdenklich Gute, Glück und Erfolg zu wün-schen. Und vor allem: bleiben Sie gesund!

Ihr Helmut Kima